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Tracking und das Sammeln von personenbezogenen Daten
David Reinartz, Felix Förtsch
Stand: 04.01.2022
Ausarbeitung zum gleichnamigem Vortrag im Modul Gesellschaftliche Strukturen im Digitalen Wandel
Guide (Video von Felix)
Hintergrund
Wieso Privatsphäre? Ich hab doch nichts zu verbergen!
Um die Wichtigkeit des Schutzes vor invasiven Trackingmaßnahmen zu begreifen, ist es zunächst wichtig ein Verständnis für das Konzept der Privatsphäre zu bekommen. Wahrscheinlich hat jeder eine Vorstellung von Privatsphäre. Sie tatsächlich zu definieren stellt sich jedoch als gar nicht so einfach heraus.\ Informationen werden auf einem Spektrum von publik bis privat erachtet. So wird beispielsweise der Nachname in der Regel als publik gesehen, wohingegen die eigene Kreditkartennummer als private Information gilt. Grundsätzlich äußert sich Privatsphäre in dem Wunsch Privates nicht publik werden zu lassen. Privatsphäreentscheidungen unterliegen dabei jedoch einem Kontext welcher die Entscheidung Daten zu teilen stark beeinflussen kann. Derartige Kontextfaktoren sind die Art der Sammlung, der angegebene Verwendungszweck, das Vertrauen in den Anbieter oder auch die erbrachte Leistung. So geben viele Menschen für Convenienve gerne ihre Standortdaten an Unternehmen wie Google, während sie wahrscheinlich mehr Schwierigkeiten damit hätten diese Informationen an zufällig gewählte Privatpersonen zu geben. Es zeigt sich, dass jeder eine individuelle Definition von der Wichtigkeit der persönlichen Privatsphäre hat und, dass sich diese kontextbedingt dynamisch ändern kann.\ Oft wird das folgende sog. Nothing-to-Hide Argument genutzt um das bedingungslose Teilen privater Daten zu verteidigen: „Wenn Du nichts zu verbergen hast, hast Du auch nichts zu befürchten.“ Dass dieses Argument jedoch realitätsfern ist illustriert ein prägnantes Zitat: „Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Meinungsfreiheit brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben.“ – Edward Snowden Man muss nichts “zu verstecken haben”, um etwas privat halten zu wollen. Privater Raum mit Informationen, die für andere irrelevant aber dennoch persönlich sind, macht uns erst zu authentischen Individuen. Nur durch diese private Sphäre können wir zwei gegensätzliche menschliche Bedürfnisse stillen: Teil von einer sozialen Gruppe und gleichzeitig abseits dieser Gruppe zu sein.
Wozu wird Tracking benutzt?
Wirtschaft Staat Vertrauenswürdigkeit: Wirtschaftsauskunfteien
Beispiel China
-> Social Credit System -> Wandel (diese Akten da, Face)
Schufa vs. SCS
Diskussion
Was wurde diskutiert? Was sind die Ergebnisse? 1 auf Fahrrad Straftat begehen! nicht jeder hat Fahrrad gesundheitliche Beeinträchtigungen (Opa vs. Kind, Rollstuhlfahrer) Unfallrisiko Änderung: Jährlich oder monatlich Pro: Motiviert -> Gut für andere Aspekte, Belohnung, keine Minus (?) Con: Gefahr für Bevölkerung, Nachweis schwierig, Fälschung möglich 2 permanente Angst vor Spitzeln (siehe DDR) höherer verwaltungstechnischer Aufwand Verbesserung durch positive Propaganda Gibt es schon Con: Moralisch (?), anonym, eigentlich keine Belohnung nötig weil es den Normen entspricht -> zu wenig Pluspunkte 3 Nachweis (?) Fehler beheben (?) Unterschiedliche Arten von Vandalismus Pro: Geht alle was an und schadet alle -> zu wenig Minuspunkte 4 humanitäre Leistung 100 Pkt. zu viel
-> Schwierig / unmöglich Verhältnismäßigkeit zwischen Punkten für Regeln zu erstellen -> Welche Regeln werden mit aufgenommen? Wer entscheidet das?
Weiterführende Links
Link zu Vortragsfolien (Da sind die Quellen drin)
Initiativen
Im Vortrag hervorgehobene Quellen
David Anderson Q.C. - A Question of Trust: Report of the Investigatory Powers Review
China’s Social Credit System in 2021: From fragmentation towards integration
Vom ‚Vorreiter‘ lernen? Eine multidisziplinäre Analyse des chinesischen Sozialkreditsystems und seiner Auswirkungen auf Deutschland
China
Wikipedia - Face (sociological concept)
The Cult of “Face” in China | 面子
Wikipedia - Public records in China (Dang'an)
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